08.06.2026 · mansetradar.com.tr
Startseite Deutschland Nachrichten
← Alle Nachrichten

Schweres Erdbeben auf den Philippinen: Mindestens 19 Tote

Ein schweres Erdbeben hat die südphilippinische Insel Mindanao erschüttert. Nach offiziellen Angaben kamen dabei mindestens 19 Menschen ums Leben, mehr als 120 weitere wurden verletzt. Zudem werden derzeit mindestens zwölf Personen vermisst.

Zerstörte Gebäude und Trümmer auf einer Straße nach dem Erdbeben auf den Philippinen.

Ausmaß der Zerstörung auf Mindanao

Das Erdbeben, dessen Stärke von verschiedenen Behörden zwischen 7,0 und 7,8 beziffert wurde, ereignete sich in der Region um die Insel Mindanao. Die Auswirkungen sind gravierend: Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder stürzten teilweise beziehungsweise vollständig ein. Besonders schwer getroffen wurde die Stadt General Santos City, wo die meisten Todesopfer zu beklagen sind. Der dortige Flughafen musste aufgrund der Schäden vorübergehend geschlossen werden. In der Provinz Sarangani kam es zudem zu großflächigen Ausfällen der Stromversorgung und der Kommunikationsnetze.

Tsunami-Warnungen und seismische Aktivität

Nach dem Beben gaben Behörden zunächst Tsunami-Warnungen aus, da in sechs Küstengebieten Flutwellen von bis zu 1,4 Metern Höhe registriert wurden. Das US-Tsunami-Warnzentrum hatte zuvor sogar vor Wellen von bis zu drei Metern gewarnt. Auch in Indonesien wurden leichte Anstiege des Meeresspiegels verzeichnet. Inzwischen wurden alle Tsunami-Warnungen wieder aufgehoben.

Die seismische Aktivität in der Region hält an. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) meldete mehr als 250 Nachbeben, von denen das stärkste einen Wert von 6,7 erreichte. Präsident Ferdinand Marcos sicherte den Betroffenen staatliche Unterstützung zu und steht in ständigem Austausch mit den regionalen Behörden, während die Rettungskräfte weiterhin das Ausmaß der Schäden erfassen und die Suche nach Vermissten fortsetzen.

Quelle: tagesschau.de

PhilippinenErdbebenMindanaoNaturkatastrophe

Kommentare