Wichtige Entwicklungen

Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen um 8.48 Uhr Ortszeit im Nordwesten Pakistans, als der Unterricht in der dreistöckigen Privatschule in Peschawar bereits begonnen hatte. Plötzlich gab das Dach des Gebäudes nach und brachte die beiden darunterliegenden Etagen zum Einsturz. Mindestens 34 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin starben unter den Trümmern und herabstürzenden Bauteilen.

Nach Angaben von Kliniksprecher Mohamed Asim waren alle getöteten und verletzten Kinder 13 Jahre alt oder jünger. Mehr als 40 Verletzte wurden zur Notfallbehandlung in das städtische Krankenhaus gebracht. Da mehrere Kinder von herabfallenden Stahlstangen getroffen wurden und sich in kritischem Zustand befinden, befürchten die behandelnden Ärzte, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte.

Rettungsteams rückten zusammen mit schwerem Gerät an und wurden von Freiwilligen aus der Nachbarschaft unterstützt, um eingeschlossene Opfer zu befreien. Nach Angaben von Polizeichef Mian Saeed befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 110 Kinder in drei betroffenen Klassenräumen. Insgesamt besuchen laut Aussagen der verletzten Lehrerin Mahwish Zaman schätzungsweise 1200 Schüler die Einrichtung vom Kindergarten bis zur fünften Klasse. Die Polizei nahm den Besitzer der Schule fest; erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass die Bausubstanz schwach und das Dach für die Konstruktion schlichtweg zu schwer war.

Zentrale Punkte

  • Unglückszeitpunkt: Das Dach stürzte während der Unterrichtszeit um 8.48 Uhr Ortszeit ein und riss zwei Stockwerke mit sich.
  • Hohe Opferzahl: Mindestens 34 Menschen kamen ums Leben, über 40 wurden verletzt – viele davon schwer.
  • Ermittlungen eingeleitet: Die Polizei nahm den Schulinhaber fest, nachdem bauliche Schwächen und eine Überlastung des Daches festgestellt wurden.

Warum das wichtig ist

Die Katastrophe wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheits- und Baustandards von Bildungseinrichtungen in Pakistan. Das Ausmaß der Zerstörung und die Gefährdung Hunderter junger Schüler lösten im Land Bestürzung aus. Auch in der Hauptstadt Islamabad reagierten Staatspräsident Asif Ali Zardari und Premierminister Shehbaz Sharif auf das verheerende Unglück, während die Behörden nun die genauen baulichen Genehmigungen und Verantwortlichkeiten der Privatschule aufarbeiten müssen.