Wichtige Entwicklungen
Die deutschen Basketball-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Berlin einen deutlichen Sieg gegen Mali errungen und sich damit für die K.o.-Runde qualifiziert. Vor über 12.500 Zuschauern in der Uber Arena gewann das Team von Headcoach Olaf Lange mit 83:58. Damit sicherten sich die deutschen Damen den zweiten Platz in der Gruppe A.
Das Spiel gegen Mali, die zuvor überraschend Spanien geschlagen hatten, wurde von Deutschland dominiert. Bereits zur Halbzeit führte das DBB-Team mit 17 Punkten Vorsprung. Topscorerin Frieda Bühner, die in der WNBA für die Portland Fire spielt, erzielte 21 Punkte, darunter vier erfolgreiche Dreier. Ihre Teamkollegin Luisa Geiselsöder, ebenfalls in Portland aktiv, steuerte 17 Punkte bei und wurde zur Spielerin des Spiels gekürt. Geiselsöder zeigte sich nach dem Spiel erleichtert und erklärte, dass sie sich auf ihre Instinkte verlassen habe und ihr Selbstvertrauen durch frühe Treffer gestärkt wurde.
Aufbauspielerin Alexis Peterson-Smalls, die zuvor krankheitsbedingt ausgefallen war, feierte ihr Comeback und trug mit 9 Punkten und 5 Assists zum Erfolg bei.
Zentrale Punkte
- Deutschland besiegte Mali deutlich mit 83:58 und zog in die K.o.-Runde der Basketball-WM der Frauen ein.
- Frieda Bühner war mit 21 Punkten beste Werferin für Deutschland, Luisa Geiselsöder wurde als Spielerin des Spiels ausgezeichnet.
- Durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage Spaniens gegen Japan belegte Deutschland den zweiten Platz in der Gruppe A.
Warum das wichtig ist
Der Sieg gegen Mali sichert Deutschland die Teilnahme an der K.o.-Runde, verpasste jedoch den direkten Einzug ins Viertelfinale. Um unter die besten acht Teams zu gelangen, muss Deutschland am Dienstag Südkorea besiegen. Ein Erfolg gegen Südkorea würde ein Viertelfinale gegen Europameister Belgien bedeuten, das am Donnerstag stattfinden würde.

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