Wichtige Entwicklungen

Am Montagabend sorgte Viviane Clarin, Enkelin des unvergessenen „Pumuckl“-Sprechers Hans Clarin, bei „Wer wird Millionär?“ für eine Überraschung. Die Kandidatin aus Markt Schwaben in Bayern hatte ihre berühmte Verwandtschaft bei der Bewerbung zunächst für sich behalten, doch Günther Jauch erkannte den markanten Familiennamen. „Mein Opa war das“, verriet die Texterin einer Videoagentur dem sichtlich erstaunten Moderator.

Clarin enthüllte, dass sie selbst mit weniger „Pumuckl“ aufgewachsen sei als andere Kinder. Der Grund dafür lag in der Scheidung ihrer Großeltern: Ihre Großmutter, die mehr Kontakt zu Viviane hatte, mochte „Meister Eder und sein Pumuckl“ nicht besonders. „Ich pack hier Sachen aus“, schmunzelte Clarin, als sie diese privaten Details preisgab. Ihr Großvater Hans Clarin, der dreimal verheiratet war und 2005 verstarb, hinterließ eine Familie, die sich auch mit seinem künstlerischen Erbe auseinandersetzen musste.

Ein weiteres Familiengeheimnis lüftete Viviane Clarin, indem sie berichtete, dass die Familie darüber beraten hatte, ob die Stimme des Schauspielers für neue Folgen der Kult-Kinderserie verwendet werden durfte. Man habe schließlich zugestimmt. Tantiemen aus den „Pumuckl“-Rechten habe sie selbst jedoch nicht erhalten.

Ihr Ausflug ins „Wer wird Millionär?“-Studio endete leider in finanzieller Hinsicht als Reinfall. Viviane Clarin stürzte bei der 16.000-Euro-Frage ab. Die Frage lautete, wer zuletzt in den illustren Kreis der EGOT-Gewinner aufgestiegen ist. Ein Zuschauer, der als Zusatzjoker aufstand, tippte ins Blaue hinein auf Hans Zimmer, konnte aber nicht erklären, wofür der Filmkomponist neben dem Oscar auch einen Emmy, Tony und Grammy gewonnen haben sollte. Clarin fragte leider nicht kritisch nach, loggte die falsche Antwort ein und fiel auf 500 Euro zurück. Die richtige Antwort wäre Steven Spielberg gewesen, der den EGOT-Status mit seinem ersten Grammy perfekt machte.

Zentrale Punkte

  • Viviane Clarin, Enkelin von Hans Clarin, enthüllte bei „Wer wird Millionär?“ private Familiengeschichten, darunter, dass sie „Pumuckl“ wegen ihrer Großmutter kaum sah.
  • Die Familie Clarin stimmte der Nutzung von Hans Clarins Stimme für neue „Pumuckl“-Folgen zu, Viviane Clarin selbst erhielt jedoch keine Tantiemen.
  • Ihr WWM-Auftritt endete mit einem Absturz bei der 16.000-Euro-Frage aufgrund einer falschen Antwort und eines irreführenden Publikumsjokers, was ihren Gewinn auf 500 Euro reduzierte.

Warum das wichtig ist

Der Auftritt von Viviane Clarin bei „Wer wird Millionär?“ bot einen seltenen Einblick in das Privatleben der Familie eines der beliebtesten deutschen Synchronsprecher und Schauspieler. Er beleuchtet die komplexen Dynamiken von Familienbeziehungen, insbesondere nach einer Scheidung, und wie diese das Aufwachsen mit einem berühmten Erbe beeinflussen können. Zudem zeigt die Diskussion um die Stimmrechte von Hans Clarin die fortwährende Bedeutung seines künstlerischen Schaffens und die Herausforderungen bei der Verwaltung solcher Vermächtnisse. Der unglückliche Ausgang ihrer Quizteilnahme unterstreicht zudem die Tücken von Quizshows und die Risiken, sich auf ungesicherte Joker-Antworten zu verlassen.