Wichtige Entwicklungen

Bei einem Auftritt vor den Beschäftigten eines Lastwagen-Herstellers im texanischen Denton hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass die Außendarstellung seiner Regierung verbesserungswürdig sei. Seine Administration leiste nach eigenen Worten „phänomenale Arbeit“, verkaufe diese jedoch möglicherweise nicht ausreichend gut. Trumps Äußerungen fallen in eine Zeit, in der seine Beliebtheitswerte laut Umfragen unter Druck stehen – unter anderem infolge von gestiegenen Treibstoffpreisen nach dem Iran-Krieg.

Um seine Anhängerschaft für die bevorstehende Abstimmung zu mobilisieren, fordert der Präsident von seinen Unterstützern vollen Einsatz. Bereits bei einem Auftritt auf dem Parteitag der Republikaner in Dallas appellierte er an die Wähler mit den Worten: „Bitte tut so, als würde ich kandidieren“. Trump plant, im gesamten Bundesgebiet Wahlkampf zu führen, und kündigte im Anschluss an seinen Termin in Texas weitere Auftritte im US-Bundesstaat Oklahoma an.

Zentrale Punkte

  • Eingeständnis in Texas: Trump macht Mängel in der Öffentlichkeitsarbeit für schwache Beliebtheitswerte verantwortlich.
  • Aufruf an die Basis: Der US-Präsident erklärt die Zwischenwahlen zur persönlichen Abstimmung und fordert volle Mobilisierung.
  • Reisepläne: Nach Auftritten in Denton stehen weitere Termine im Wahlkampf an, unter anderem in Oklahoma.

Warum das wichtig ist

Am 3. November entscheiden die Wählerinnen und Wähler in den USA über das gesamte Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat. Derzeit verfügen Trumps Republikaner in beiden Kammern des Kongresses nur über eine knappe Mehrheit. Sollte es den Demokraten gelingen, die Mehrheit im Abgeordnetenhaus zu übernehmen, könnten sie künftige Gesetzesinitiativen des Präsidenten wirksam blockieren sowie parlamentarische Untersuchungen einleiten.