Wichtige Entwicklungen
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft beendet ihr Länderspieljahr mit zwei anspruchsvollen Freundschaftsspielen. Am Freitagabend trifft das Team auf Australien, ehe am darauffolgenden Dienstag die Partie gegen Japan ansteht. Bundestrainer Christian Wück nutzt die Duelle bewusst, um den Ernstfall für das anstehende Weltturnier zu proben. Als langfristiges Ziel hat das Team das WM-Finale im traditionsreichen Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro ausgegeben.
Die Auswahl der Gegner erfolgte gezielt abseits europäischer Spielweisen. Laut Wück unterscheidet sich die Spielidee der beiden Kontrahenten deutlich von dem, was man aus Europa kenne. Sportdirektorin Nia Künzer betonte, dass die Mannschaft sich ihrer Stärken bewusst sei, diese jedoch gegen absolute Spitzenmannschaften voll abrufen müsse.
Personell steht vor allem die Torhüterposition im Fokus: Die 35-jährige Ann-Katrin Berger fehlt bei den anstehenden Partien auf eigenen Wunsch und in Absprache mit dem Trainerstab. Sie befindet sich mit ihrem US-Klub Gotham FC in der entscheidenden Phase der National Women's Soccer League vor den Playoffs. Dadurch bietet sich für die 22-jährige Ena Mahmutovic vom FC Bayern München die Gelegenheit, sich nachhaltig auf internationaler Bühne zu präsentieren.
Zentrale Punkte
- Internationale Härtetests: Die DFB-Auswahl misst sich mit Australien und Japan, um sich auf außereuropäische Spielweisen vorzubereiten.
- Pause für Berger: Die erfahrene Torhüterin setzt wegen der entscheidenden Saisonphase bei Gotham FC in den USA aus.
- Fokus auf Mahmutovic: Die 22-jährige Torhüterin des FC Bayern München gilt als Zukunftshoffnung und erhält wertvolle Spielpraxis.
Warum das wichtig ist
Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation geht es für Bundestrainer Christian Wück darum, die Weiterentwicklung der Mannschaft unter Wettkampfbedingungen voranzutreiben. Das Duell mit spielstarken Teams aus Übersee dient als Gradmesser für das taktische Verhalten gegen nicht-europäische Konkurrenten. Gleichzeitig bietet die Abwesenheit von Stammkraft Ann-Katrin Berger der jüngeren Generation um Ena Mahmutovic die Möglichkeit, sich für künftige Aufgaben auf höchstem Niveau zu empfehlen.

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