Wichtige Entwicklungen

Die Ära von Frank Schmidt als Trainer des 1. FC Heidenheim wird im Sommer nach fast 20 Jahren enden. Der 52-Jährige werde seinen auslaufenden Vertrag beim schwäbischen Fußball-Zweitligisten nicht mehr verlängern, teilte der Club mit. Schmidt hat den Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald bereits am Montag über seine Entscheidung informiert und kündigte an, zunächst eine Pause einzulegen.

»Es war beeindruckend, wie sehr sich der Verein um eine erneute Vertragsverlängerung mit mir bemüht hat. In den letzten Wochen ist bei mir jedoch der Entschluss gereift, dass es an der Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen – auch hinsichtlich der Planungsfähigkeit des FCH«, erklärte Schmidt. Schon im Frühjahr hatte er ein Ende seiner Trainertätigkeit in Aussicht gestellt. Was ab dem 1. Juli in seinem Leben kommt, wisse er noch nicht, wolle sich aber bis zum Saisonende voll auf den maximalen Erfolg konzentrieren.

Vorstandschef Sanwald würdigte die Verdienste des Trainers: »Was Frank Schmidt für unseren FCH geleistet hat, lässt sich mit Worten kaum beschreiben.« Wer nach der Saison auf Schmidt folgt, ist derzeit noch offen. Der Verein steht nun vor einer massiven Zäsur.

Zentrale Punkte

  • Abschied im Sommer: Frank Schmidt verlängert seinen auslaufenden Vertrag beim 1. FC Heidenheim nicht und beendet im Sommer eine fast 20-jährige Amtszeit.
  • Rechtzeitige Bekanntgabe: Die Entscheidung wurde dem Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald mitgeteilt, um dem Verein Planungssicherheit zu geben.
  • Offene Zukunft: Der Coach plant zunächst eine Pause und will sich bis zum letzten Saisonspiel voll auf den sportlichen Erfolg in der 2. Bundesliga konzentrieren.

Warum das wichtig ist

Frank Schmidt hat den 1. FC Heidenheim seit September 2007 geprägt wie kein anderer. Unter seiner Führung stiegen die Schwaben von der vierten Liga bis in die Bundesliga auf und spielten zwischenzeitlich sogar in der Conference League. Sein Abschied markiert eine historische Zäsur für den Verein und den gesamten deutschen Profifußball, da eine der längsten und erfolgreichsten Amtszeiten eines Cheftrainers im modernen Fußball zu Ende geht.