Wichtige Entwicklungen
Am vergangenen Wochenende ereignete sich in einem ehemaligen Steinbruch in Warstein ein tödlicher Unfall beim Bungee-Jumping. Eine 21 Jahre alte Frau aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt kam ums Leben, nachdem sie bei einem Sprung gegen eine Felswand prallte. Die Polizei hat die Ermittlungen abgeschlossen und spricht von einem »tragischen Unfall«, ohne Anhaltspunkte für eine Straftat.Laut einem Polizeisprecher, der sich an der Absturzstelle äußerte, war die junge Frau Teil einer Gruppe von sechs Personen. Diese hatten zwischen zwei 80 bis 100 Meter voneinander entfernten Felswänden eine provisorische Bungee-Jumping-Vorrichtung errichtet. Von diesen gespannten Seilen aus nutzten sie in der Mitte weitere Seile für den Sprung in die Tiefe.
Ein 34 Jahre alter Mann sprang als Erster und seine selbst gebaute Konstruktion hielt dem Sprung stand. Beim darauffolgenden Sprung der 21-Jährigen kam es jedoch zur Katastrophe. Die genaue Ursache, warum sie gegen die Felswand prallte, ist noch unklar. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche verstarb die Frau noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen.
Die Polizei betonte, dass die selbst gebaute Vorrichtung weder vorab überprüft noch behördlich abgenommen worden war. Der Steinbruch ist zwar ein offizielles Klettergebiet, das mit Kletterhilfen des Deutschen Alpenvereins ausgestattet ist, diese wurden von der Bungee-Gruppe jedoch nicht genutzt. Die fünf Begleiter der Verunglückten wurden nach dem Vorfall von Notfallseelsorgern der Feuerwehr betreut.
Zentrale Punkte
- Eine 21-jährige Frau starb in Warstein bei einem Bungee-Sprung von einer selbst gebauten Vorrichtung.
- Die Polizei stuft den Vorfall als »tragischen Unfall« ein und sieht keine strafrechtliche Relevanz.
- Die provisorische Bungee-Konstruktion war weder geprüft noch abgenommen worden; die Frau prallte gegen eine Felswand.

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