Wichtige Entwicklungen

Volkswagen hat eine signifikante Aktualisierung seines Elektro-Kompakt-SUVs angekündigt und ihn in ID. Tiguan umbenannt. Diese Neuerung geht über eine reine Namensänderung hinaus und beinhaltet eine Reihe von Design- und Technologie-Updates, die das Fahrzeug sowohl optisch als auch funktional aufwerten sollen. Die Wolfsburger setzen dabei auf eine Mischung aus Nostalgie und Fortschritt.

Ein auffälliges Merkmal ist die Rückbesinnung auf Retro-Elemente im Innenraum. So kann das Kombiinstrument auf Wunsch mit einer ausdrucksstarken blauen Skalen-Hintergrundbeleuchtung und klar beschrifteten Skalen ausgestattet werden, ergänzt durch ein kleines Feld für Bordcomputer-Infos mit roter Punktmatrix-Anzeige. Diese Anleihen an das Design des Golf IV sollen für eine "spleenige" und verspielte, aber dennoch coole Atmosphäre sorgen.

Das neu gestaltete Lenkrad mit präzise klickenden Tasten verspricht eine verbesserte Bedienung. Zu den weiteren "fancy Gadgets" zählen induktive Ladeflächen, die beleuchtet sind und sich dem Smartphone entgegenstrecken. Erstmals in einem europäischen Volkswagen ist ein Beifahrerdisplay verfügbar, das insbesondere für jüngere Zielgruppen interessant sein dürfte. Klassische Bedienelemente wie ein physischer Lautstärkeregler und mechanische Tasten für die Klimaautomatik runden das pragmatische Bedienerlebnis ab.

Äußerlich zeigt sich der ID. Tiguan ebenfalls verändert. Die Scheinwerfer wurden überarbeitet und tragen zu einer deutlich konservativeren Erscheinung bei, die sich von den bisherigen ID.4-Designlinien abhebt. Am Heck kommen 3D-LED-Einheiten zum Einsatz, die an den ID. Polo erinnern und eine hologrammartige Wirkung erzielen. Ein mehrlagiger Leuchtstreifen und ein illuminiertes Logo setzen weitere Akzente. Ein leicht überarbeiteter Stoßfänger reduziert zudem den Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,27 auf 0,26.

Auch im Bereich der Fahrerassistenzsysteme gibt es Neuerungen. Der aktive Tempomat wurde beispielsweise um eine Ampelerkennung erweitert, was die Funktionalität im Stadtverkehr verbessern dürfte.

Zentrale Punkte

  • Retro-Design-Elemente: Der ID. Tiguan greift Design-Anleihen der späten 1990er Jahre auf, insbesondere bei der Instrumentenbeleuchtung und Skalengestaltung.
  • Verbesserte Bedienung und Komfort: Neue Lenkräder mit klickenden Tasten, beleuchtete induktive Ladeflächen und ein Beifahrerdisplay erhöhen den Komfort und die Benutzerfreundlichkeit.
  • Moderne Optik und Aerodynamik: Überarbeitete Scheinwerfer, 3D-LED-Heckleuchten und ein aerodynamisch optimierter Stoßfänger verleihen dem Fahrzeug ein frischeres und effizienteres Aussehen.

Warum das wichtig ist

Die Umbenennung und Überarbeitung des ID.4 zum ID. Tiguan signalisiert einen strategischen Schritt von Volkswagen, die Attraktivität seiner Elektrofahrzeuge zu steigern. Durch die Kombination von ansprechendem Retro-Design mit modernen technologischen Fortschritten und praktischen Bedienelementen zielt Volkswagen darauf ab, eine breitere Käuferschicht anzusprechen. Die Betonung von "cooler" und "praktischer" deutet auf eine Fokussierung auf das Kundenerlebnis und die Alltagstauglichkeit hin, was für den Erfolg von Elektroautos im Massenmarkt entscheidend ist. Die aerodynamischen Verbesserungen tragen zudem zur Effizienz bei, einem weiteren wichtigen Faktor für Elektrofahrzeuge.